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Joomla 1.5 zu WordPress migrieren

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Joomla 1.5 zu WordPress migrieren

Ich habe ja noch ein paar mehr Webseiten, eine meiner wichtigsten lief bis vor kurzem noch auf einem Joomla-System. Aber vor allem aufgrund der Update-Mentalität von Joomla, die nicht einfach ein Update, sondern eine Migration vorsieht, und den SEO-Vorteilen von WordPress habe ich mich schon vor längerem entschlossen, zu Joomla „Tschüß“ zu sagen und, wenigstens mit meinen Seiten, auf WordPress umzusteigen.

Ausgangslage

Das Quellsystem war ein Joomla 1.5.23, gehostet bei Strato. Diese spezielle Seite wurde 2008 ursprünglich mit dem neuen Joomla 1.5.0 aufgebaut und hat seitdem alle Patches abbekommen. Aufgrund des Alters der Seite und des Hosters war auch die Datenbank nicht ganz unproblematisch, aber dazu später.

Die neue Seite sollte dann ein WordPress 3.2.1 sein. Das neue 3.3 ist erst einen Tag nach dem Migrationsvorgang erschienen, deswegen noch diese Version von WordPress.

Wie sollte es funktionieren?

Auf keinen Fall wollte ich mit Copy Joomla & Paste WordPress die Inhalte rüberschieben, bei mehreren hundert Seiten auch nicht wirklich praktikabel und irgendwie auch keine echte Migration. Außerdem sollten alle Bilder erhalten bleiben, schließlich hatte jeder Artikel mindestens ein Artikelbild. Auch sollten Kategorien etc. erhalten bleiben, wobei der Name relativ egal ist, wichtig ist nur die Gruppierung beizubehalten, den Rest kann WordPress ohne Probleme erledigen.

Joomla

Joomla

Meine Vorgehensweise:

Natürlich dachte ich mir gleich zuerst „Ein Plugin wäre was Feines“ und machte mich auch gleich auf die Suche nach einem WordPress-Plugin, das eine Joomla-Seite importieren kann. Lange Rede – kurzer Sinn: Ich habe sehr schnell Joomla/Mambo To WordPress Migrator bei WordPress gefunden und sowohl Beschreibung als auch, dass jemand aus Deutschland das entwickelt hat und supportet, hat mir gleich so gefallen, dass ich es erstmal damit ausprobieren wollte. Und ich nehms gleich vorweg: Damit hats, schlussendlich, auch geklappt.

Weitere positive Aspekte dieses Plugins, neben meinen Anforderungen, sind, dass auch die User importiert werden (Autor-Angabe bei WordPress, aber auch fürs Einloggen) und dass die Meta-Keywords, die man bei einem Artikel in Joomla angegeben hatte, in WordPress-Tags (Schlagworte) umgewandelt werden.

Die eigentliche Migration

Okay, jetzt mal Schritt für Schritt, wie es bei mir geklappt hat (die ganzen Fehlversuche lasse ich mal außen vor, waren auch nicht so witzig gewesen, dass man sie erwähnen müsste):

  1. Als erstes habe ich alle Posts in dem neuen WordPress gelöscht. Und mit „alle“ meine ich den Testartikel, den Kommentar dazu und die Textseite. Und mit gelöscht meine ich auch aus dem Papierkorb.
  2. Das Plugin in der Version 1.5.4 in WordPress installiert.
  3. Genauso wie in der sehr guten Strato-FAQ beschrieben die MySQL Datenbank auf meinem lokalen PC gesichert.
  4. Die komplette Datenbankdatei, entpackt natürlich, mit Notepad++ geöffnet. Unter dem Menüpunkt „Kodierung“ den Befehl „Konvertiere zu UTF-8 ohne BOM“ ausgeführt. Danach die Datei auch als UTF-8 ohne BOM-Datei gespeichert. Dazu stellt man in dem gleichen Menüpunkt einfach auf „UTF-8 ohne BOM“ ein und speichert dann ganz normal.
  5. Die so bearbeitete Joomla-Datenbank in die WordPress-Datenbank eingespielt. Auch hier hat Strato wieder so eine gute Anleitung, dass ich mir das hier spare.
  6. Danach habe ich den Joomla Ordner /images/stories/ (also den stories-Ordner) mit allen Unterverzeichnissen in den WordPress Ordner /wp-content/ geschoben. Sah bei mir dann also so aus: /wp-content/stories/
  7. Dann rein in WordPress, Plugin unten auswählen und die Optionen-Seite (Einstellungen) ausgefüllt. Nachdem ich ja die „alte“ Joomla-Datenbank in die neue WordPress-Datenbank geschrieben hatte, also nur die Einstellungen für eine Datenbank ausgefüllt. Die Felder, in denen nach dem Zeichensatz gefragt wird, habe ich leer gelassen (ausgefüllt gab es bei mir Fehler, mehr dazu weiter unten). Auch habe ich den Haken bei „Zeichensatz umwandeln“ rausgenommen. Recht weit unten nicht vergessen den Pfad reinzuschreiben, in dem jetzt die Bilder liegen (zur Erinnerung: /wp-content/stories/).
  8. Nun nur noch auf die Migrationsseite gewechselt und „Start Migration to WP“ anklicken und dann das Plugin arbeiten lassen. Ein paar Minuten später meldete es Vollzug und so war es auch.

Alle Joomla-Artikel waren mit korrektem Erstellungsdatum und richtigem Autor in der WordPress Installation vorhanden. Artikel, die bei Joomla in keiner Kategorie waren, sind bei WordPress jetzt Seiten. Und natürlich kann man dieses in WordPress umgewandelte Joomla nicht 1:1 so übernehmen, ein bisschen Menüstruktur, statische Seiten weg und eventuell Kategorien bearbeiten. Aber das geht ja unter WordPress auch ganz einfach und die Joomla Inhalte sind alle vorhanden.

Okay, ich hatte dann z.B. noch das Problem, dass ich die „alte“ Seite natürlich nicht offline gestellt hatte, um die Migration nach WordPress zu machen, ich habe da eine Subdomain in der Form von neu.meineseite.de genommen. Zusätzlich gibt es natürlich auch noch das Problem mit den auf meine Seite verweisenden Links, die, wenn es keine Startseiten-Links sind, jetzt auf eine 404-Seite verweisen. Wie man das sehr einfach abändern kann – auch das in der nächsten Anleitung.

 

(Hinweis: Diesen Artikel hatte ich auch schon auf einer meiner anderen Webseites zeitweise veröffentlicht, ich bin jedoch der Autor dieses Artikels und finde einfach nur, dass dieser Tipp besser auf dieser Seite aufgehoben ist.)

Bildnachweis: WordPress Logo von WordPress - PC mit Joomla-Buch: Uwe Steinbrich  / pixelio.de

By | 2017-06-11T01:19:22+00:00 5. August 2013|Anleitungen, Artikel|0 Comments

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Seit dem letzten Jahrtausend betreibe ich mehrere eigene Webseiten und mache digitales Marketing. Auf meiner Website hier erkläre ich offen und nachvollziehbar, was beim Marketing im Internet garantiert funktioniert und wie man diese Methoden gewinnbringend für sich selbst erfolgreich einsetzt.

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