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Ich fange mit einer Nischenseite an

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Ich fange mit einer Nischenseite an

Dieser Artikel hat über 1.800 Wörter und unter dem Schlagwort „Nischenseiten Report“ findet man alle Artikel aus dieser Reihe.

Warum eigentlich eine Nischenseite?

Kennen Sie das? Unheimlich viele sogenannte „Internet-Marketeers“ wollen Kurse im Wert von mehreren hundert Euro verkaufen und zeigen Ihnen dann angeblich, wie man mit einer Affiliate Nischenseite wahnsinnig viel Geld verdient. Ohne viel zu machen. Irgendwie klingt das doch so richtig gut und weil viel Geld ohne viel Arbeit nicht schlecht ist, dachte ich mir: „Machste mal ne Nischenseite!“

Ich hatte das schon länger mal vor, aber vor allem die Nischenseiten-Challenge von Peer Wandinger hat mich jetzt wirklich dazu bewegt, mit einer Nischenseite zu starten. Leider konnte ich bei der eigentlichen Challenge aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, aber dann fing ich halt jetzt damit an. Selbstverständlich werde ich auch immer wieder über die Seite berichten. Von Anfang an mit allen Informationen, was ich so mache und auch was ich mit der Seite verdiene. Oder halt nicht verdiene…

Die Vorbereitungen

Als erstes musste ich mir natürlich ein Thema suchen, über das ich dann die Seite machen wollte. Also schaute ich mal so bei Amazon in den Kategorien, was sich eventuell so anbieten würde. Ich wollte keine Extrem-Nische, aber auch eine nicht zu weit gefasste. Um mal ein Beispiel zu nennen: Elektro-Rasenmäher wäre mir zu eng gefasst, Gartengeräte aber wieder viel zu weit. Nach relativ kurzer Zeit hatte ich dann einige Ideen. Diese überprüfte ich mit der Software Market Samurai. Das Teil kostet zwar fast 100$, aber es erspart unheimlich viel Zeit. Man braucht es nicht wirklich, weil man auch alles per Hand machen kann. Aber wofür ich ohne das Tool locker einen halben Tag gebraucht hätte – ich hab’s in weniger als einer halben Stunde erledigt. Was allerdings auch daran lag, dass ich nicht die super perfekte Nische finden wollte, sondern eine relativ ordentliche. Schließlich schreibe ich über diese Seite alles und denke mal, dass der Eine oder Andere mich einfach kopieren wird. Am Ende waren es dann Kapselmaschinen, für die ich mich entschieden habe. Sie wissen schon, die Dinger, mit denen man ein bisschen Kaffee und ganz viel Müll machen kann.

Domain suchen und registrieren

Nachdem ich mich für Kapselmaschinen entschieden hatte, wollte ich eine Keyword-Domain. Und zwar am liebsten eine Top-Level-Domain, die mir das Leben leichter macht – also .com, .net oder .de. Warum keine .info oder gar .berlin? Eine Info-Domain würde theoretisch sogar noch gehen, aber wenn man eine der 3 zuerst genannten Domain-Endungen verwendet, tut man sich auf dem deutschen Markt einfach leichter. Sie werden von Lesern eher anerkannt (dazu gibt es eine Nielsen Umfrage und habe irgendwo auch mal eine Statistik dazu gesehen) und laut einigen SEO-Experten mag auch Google diese Endungen lieber. Ob das alles wirklich stimmt, ich weiß es nicht. Aber schaden tue ich mir mit so einer Endung mit Sicherheit nicht. Am Ende kam eine de-Keyword-Domain raus, die ich natürlich in einer der nächsten Folgen dieser Reihe auch nennen werde, aktuell baue ich die Seite aber auf und will nicht jetzt schon von Nischenkopierern überholt werden. Für die Suche nach einer geeigneten Domain verwende ich am liebsten die Strato Webseite. Da kann ich sofort diverse Endungen testen und sehe manchmal auch, ob die betreffende Domain zum Verkauf steht. Ein Umstand, den ich für das eine oder andere Keyword auch in Betracht ziehen würde. Bei meiner Suche schaue ich übrigens immer nach allen Domainendungen. Die Registrierung erfolgt dann über meinen Provider. Hier verwende ich ausdrücklich nicht Strato oder 1und1. Alfahosting, All.inkl – das sind Firmen, die recht günstig und gut sind. Ich habe selber einen Reseller-Vertrag bei alfahosting und dementsprechend kaum Kosten – dazu dann später im Artikel mehr.

Die Nischenseite installieren

Als Basis verwende ich WordPress. Ich liebe WordPress. Google liebt WordPress. Und es ist einfach und schnell zu händeln. Auch wenn man das Projekt mal verkaufen will, ist WordPress ein positives Argument, weil fast jeder damit klarkommt. Also WordPress installiert und dann die Plugins. Bei mir kommen folgende Plugins zum Einsatz:

  • AmazonSimpleAdmin – Schließlich will ich ja die Leute dazu animieren, über meine Seite etwas zu kaufen. Mit diesem Plugin realisiere ich die Produktbilder (die dann gleichzeitig Verkaufslinks sind) sowie eine übersichtliche Informationsbox mit einem Call-To-Action-Button. Kostenlos und für Seiten, die vor allem übers Amazon Partnerprogramm Geld verdienen sollen, extremst sinnvoll. Alternativlos.
  • Antispam Bee – Extrem schlankes und äußerst effektives Plugin gegen Spam-Kommentare. Auch kostenlos. Auch alternativlos.
  • Contextual Related Posts – Zeigt unter einem Artikel weitere, thematisch passende Artikel an. In meinen Augen nicht ganz so gut wie Yet Another Related Posts Plugin (YARPP), aber dafür deutlich schlanker und schneller. Kostenlos und Alternative schon genannt.
  • Limit Login Attempts – Sollte bei keiner WordPress Installation fehlen und so kommt es auch auf meine Nischenseiten. Verhindert Brute-Force-Attacken. Kostenlos und alternativlos.
  • Simple Ads Manager – Falls ich weitere Werbung (Adsense oder direkt vermarktete) einblenden will, kann ich diese mit dieser Software sehr leicht verwalten. Kostenlos und eine Alternative wäre AdRotate.
  • Table of Contents Plus – Macht ein Wikipedia-ähnliches Inhaltsverzeichnis und verbessert damit die interne Verlinkung. Gleichzeitig macht es den Artikel für den Leser übersichtlicher und wenn man will, kann man auch direkt zu einem Punkt springen. Kostenlos und alternativlos.
  • WordPress Popular Posts – Sehr anpassbares Widget, das mir auf meiner Hauptseite die beliebtesten Artikel direkt verlinkt. Verbessert somit die interne Verlinkung. Kostenlos und es gibt viele Alternativen, bei den WordPress Plugins einfach mal die Suche betätigen. Ich mag aber dieses Plugin am liebsten für diesen Zweck.
  • WP-CleaUnUmlauts2 – Wandelt deutsche Umlaute wie ä, ö etc. in Permalinks, Überschriften, Feeds etc. automatisch in ae, oe etc. um. Perfekt für Google und Newsreader, die mit den deutschen Umlauten nicht zurechtkommen. Kostenlos und ein paar Alternativen, die aber alle deutlich mehr Resourcen verschlingen.
  • WP-Polls – Umfragen in WordPress starten. Gut anpassbar, relativ schlank und schaut ganz gut aus. Kostenlos und es gibt ’nen Haufen Alternativen, einfach eins raussuchen, das einem selber am besten gefällt.
  • wpSEO – Das einzige kostenpflichtige Plugin, das ich verwende. Für unendlich viele eigene Seiten kostet es ca. 50,- € und ist jeden Cent wert. Sehr viele wichtige SEO Sachen sind so sehr einfach und schnell zu machen oder passieren automatisch. Kostenpflichtig und als Alternative würde ich höchstens YOAST sehen.
  • WP Super Cache – Sehr schnelles, einfaches Cache Plugin für WordPress. Gibt noch deutlich größere, die empfinde ich aber als zu groß für meine Zwecke. Es tut seine Arbeit und die sehr gut. Leser bekommen Seiten einfach schneller und schneller ist für Google auch wieder besser. Kostenlos und einige Alternativen, die deutlich größer sind.
  • WP Product Review – Um einen schnellen Komplettüberblick zu ermöglichen. Kostenlos und weitere Alternativen werden demnächst vorgestellt, ich mag dieses Plugin aber am liebsten.

Das Design der Seite

Man kann an vielen Ecken einer Nischenseite etwas falsch machen. Zu wenig Werbung, zu aufdringliche Werbung – um nur mal zwei Punkte zu nennen. Am schnellsten aber kann man so eine Seite mit dem Design kaputt machen. Eine Nischenseite soll keinen Designpreis gewinnen können. Klar strukturiert, schneller Seitenaufbau und responsiv – darauf kommt es an. Ich persönlich mag dafür am liebsten Themes von Ready Themes* oder elmastudio.
In diesem Fall habe ich mich für das kostenlose Theme „Yoko“ von elmastudio entschieden. Es ist ein schönes, klassisches WordPress Theme, das dazu auch noch responsiv ist. Responsiv bedeutet nichts anderes, als dass man die Webseite auch auf einem Tablet oder Handy ordentlich anschauen kann, ohne dass man dafür extra ein eigenes Theme bereitstellen muss. In meinen Augen ist responsiv heutzutage absolute Pflicht, egal um was für eine Webseite es sich handelt. Yoko findet man übrigens auch direkt über Themes-Suche innerhalb von WordPress.
Aktuell habe ich noch keine statische Startseite, sondern lasse die einzelnen Artikel wie in einem normalen Blog erscheinen. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich noch einen Artikel, wahrscheinlich einen gekauften, für die Startseite machen. Dieser wird dann mindestens 1400 Wörter haben, weniger macht in meinen Augen keinen Sinn. Artikelchen mit 200-300 Wörtern sind schließlich nicht ohne Grund mehr als „out“ und können höchstens für ein paar billige Backlinks aus Artikelverzeichnissen noch herhalten. Und ja, ein paar Artikelverzeichnislinks empfinde ich immer noch als sinnvoll – aber dazu in einem späteren Artikel über die Verlinkung mehr.
Titel- und Hintergrundbild habe ich mir von pixelio.de besorgt. Hier gibt es kostenlose Bilder, die man zum Teil auch in kommerziellen Seiten wie meiner verwenden darf. Aber unbedingt die Hinweise beim Bild beachten, einige sind auch nur für redaktionelle Seiten erlaubt und mit meiner Nischenseite bin ich da definitiv im Grenzbereich und möchte es erst gar nicht zu einer Abmahnung und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten kommen lassen.

Die Einnahmen und Ausgaben

Natürlich ist es bei so einer Übersicht/Anleitung auch wichtig zu wissen, was das Ganze so kostet und was es unterm Strich wirklich bringt. Der Market-Samurai kostet 97,-$, wenn man zuerst die kostenlose Testversion herunterlädt. Dann bekommt man ein Sonderangebot, manchmal direkt, manchmal in der letzten Woche des 10tägigen Tests. Umgerechnet sind das ca. 70,- € und ich rechne das Tool einfach mal für 10 Webseiten. Bei mir sollen es unterm Strich deutlich mehr werden, aber wenn jemand 10 Nischenseiten am laufen hat, dann kann man schon ganz gut was verdienen. Also 7,- € für diese Webseite.
Ähnlich berechne ich das WordPress-Plugin wpSEO, dies kostet einmalig 49,99 € – also 5,- € für eine Webseite bei 10 Nischenseiten. Ich habe es zwar ehrlich gesagt jetzt schon auf mehr als 10 Seiten im Einsatz, aber es soll ja praxisnah nachrechenbar sein.
Webspace habe ich einen recht großen bei alfahosting* und bin sehr zufrieden mit dem. Bei meinem Webspace kostet die Seite aktuell (anteilmäßig an der Anzahl der Seiten, die ich aktuell schon auf dem Webspace laufen lasse) monatlich 0,67 €. Da kann man wirklich nicht meckern, da aktuelles PHP, MySQL, Traffic-Flat etc. schon alles dabei ist und von mir auch eingestellt werden kann. Die .de-Domain kostet im Monat 0,49 €, auch über alfahosting gekauft.
Insgesamt habe ich also im ersten Monat Kosten in Höhe von 13,16 € und jeden Monat kommen Kosten in Höhe von 1,16 € dazu. Logischerweise habe ich aktuell noch nichts mit meiner Nischenseite verdient.

Zusammenfassung

  1. Ich habe mir bis jetzt also das Thema der Nischenseite und das Design inklusive der WordPress-Plugins ausgesucht und komplett installiert sowie zum Teil angepasst. Besonderen Augenmerk legte ich bei der Nische auf halbwegs ordentlichen Traffic, nicht zu starke Konkurrenzseiten und dass Amazon genug Produkte aus dem Bereich hat. Geholfen hat mir hier insbesondere die Kategorienübersicht bei Amazon und der Market Samurai.
  2. Das Design der Seite kommt von elmastudio und erfüllt meine Vorgaben von Geschwindigkeit, responsiv und einfacher Optik. Schließlich soll nichts von den Artikeln und Affiliate-Links ablenken.
  3. Insgesamt sollten diese Arbeiten locker in 2 Tagen geschafft werden, ich selber habe keinen ganzen Arbeitstag dafür benötigt.
  4. Die Ausgaben betragen aktuell 13,16 € und Einnahmen sind noch keine zu verzeichnen – was aber logisch ist.
  5. In den nächsten Schritten kommen dann Inhalte auf die Seite, ich werde mit der Verlinkung anfangen und dann kommt hoffentlich auch relativ bald das erste Geld rein. Unterm Strich kostet mich, rein finanziell, die Seite dieses Jahr 20,12 € und ich hoffe doch sehr, das ich das von den Einnahmen her locker übertreffe.

 

Artikelbild: Claudia Brefeld / pixelio.de

By | 2017-06-11T01:19:19+00:00 30. Juni 2014|Artikel, Nischenseiten|2 Comments

About the Author:

Seit dem letzten Jahrtausend betreibe ich mehrere eigene Webseiten und mache digitales Marketing. Auf meiner Website hier erkläre ich offen und nachvollziehbar, was beim Marketing im Internet garantiert funktioniert und wie man diese Methoden gewinnbringend für sich selbst erfolgreich einsetzt.

2 Comments

  1. Jockel 15. November 2016 at 16:07 - Reply

    Der Artikel ist ja schon etwas älter, aber bevor Peer Wandiger mit der nächsten Nischenseitenchallenge loslegt, möchte ich vor dem Simple Ads Manager warnen. Das Plugin bringt auch wenn es deaktiviert ist erhebliche Sicherheitslücken mit (http://fossforce.com/2015/04/wordpress-plugin-simple-ads-manager-exploit/ ). Als Alternative würde ich Anfängern ebenfalls AdRotate empfehlen. Wem dort die rudimentären Optionen nicht ausreichen und wer die eingeblendeten Anzeigen ernsthaft optimieren möchte, sollte das Plugin Advanced Ads (https://wordpress.org/plugins/advanced-ads/) installieren und unter die Lupe nehmen. In der kostenfreien Version hat man hier schon erheblich mehr Möglichkeiten als AdRotate und kann beispielsweise mobilen Usern andere Anzeigen ausspielen als Desktop-Usern.

    • Andreas Papke 9. Dezember 2016 at 22:11 - Reply

      Wie Sie schon anmerkten, der Artikel ist etwas älter und alles entwickelt sich weiter – manches halt leider auch nicht zum Guten. Zum aktuellen Zeipunkt muss ich Ihnen komplett Recht geben und würde aktuell auch niemanden mehr empfehlen den Simple Ads Manager zu verwenden (auch wenn das Risiko relativ gering ist, es ist definitiv vorhanden – also Finger weg davon!). Und auch ich würde aktuell Advanced Ads als die bessere kostenlose Variante einstufen. Oder um es kurz zu machen: Vielen Dank für Ihren Hinweis und 100% Zustimmung. Und die Hoffnung das bei den genannten Möglichkeiten nicht auch noch etwas negatives entdeckt.

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