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Die 5 größten SEO Fehler

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Die 5 größten SEO Fehler

Gleich am Anfang muss ich 2 Sachen eingestehen. Zum Einen mag ich eigentlich solche „Hitlisten“ gar nicht. Da gibts dann die 10 lustigsten Facebookfails oder die 345 schlimmsten Photoshopbearbeitungen. Und 10 Minuten später findet man etwas, was eigentlich noch viel lustiger ist oder viel schlimmer bearbeitet wurde. Aber so eine Auflistung hat auch sein Gutes – man sieht schnell und relativ kompakt, worauf man wirklich achten sollte. Und zum Anderen sind es eigentlich die 6 gröbsten Fehler bezüglich SEO. Wobei der erste zwar auch gleich der größte Fehler ist, aber nicht direkt durch falsches SEO verursacht wird, denn es geht darum,

SEO zu unterschätzen

Ja. Es gibt immer noch Leute, die meinen: „SEO, brauche ich nicht!“. Da meint man, alleine durch guten Content, also durch gute Inhalte auf seiner Webseite, würden schon genug Besucher auf die Webseite gelangen. Und wenn wir ehrlich sind: Es kann ja auch stimmen. Es kommt halt auch einfach darauf an, welche Ziele man mit seinem Artikel/Blog verfolgt. Reichen einem vielleicht 20 -50 Besucher im Monat, dann kann man dies mit etwas Glück auch einfach so erreichen. Aber meistens hat man sich dann, wenn auch vielleicht unbewusst, doch an ein paar SEO Regeln gehalten. Warum ist es aber so schlimm, wenn man SEO einfach nicht beachtet? Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2014 sind 79% aller Deutschen online – nochmal 1,4 Millionen mehr als 2013. Täglich wird das Internet von 41 Millionen Deutschen genutzt. Die häufigsten Online-Anwendungen sind: mit 82% „Informationen suchen“ und ebenfalls mit 82% „Suchmaschinen nutzen“. Es folgen „senden/empfangen von E-Mails“ mit 79% und dann „Wetterinformationen abrufen“ mit 51 Prozent. Alles danach erreicht keine 50% mehr. Die 2 häufigsten Anwendungen beschäftigen sich also mit „Suchen im Internet“. Google hat in Deutschland einen Marktanteil von 95,13 Prozent – gefolgt von Bing mit 1,82% und Yahoo mit 1,5%. Alle anderen Suchmaschinen wie T-Online, Ask.com, AOL, web.de oder gmx bleiben weit unter einem Prozent. Was machen also die meisten Menschen am häufigsten im Internet? Sie suchen nach etwas mit Google! Und jetzt sind wir doch mal ehrlich: Google ist ein Unternehmen, das gewisse Spielregeln für die Seitenbetreiber herausgibt. Zum Teil öffentlich – zum größten Teil aber schweigen sie sich aus und handeln einfach nur nach ihren Regeln. Aber wer nach diesen Regeln handelt, der wird einfach besser bei Google gefunden – deutlich besser als jemand, der einfach nur macht, wie er will. Und dieses „Google-Regeln-befolgen-oder-ausnutzen“ ist Suchmaschinenoptmierung (SEO). Befolgt man sie, ist es sogenanntes White-Hat-SEO, und versucht man, sie mit allen Mitteln auszunutzen oder zu seinem Vorteil zu umgehen, wird es sehr schnell Black-Hat-SEO. Aber jeder, der SEO betreibt, wird (wenigstens kurzfristig) besser gefunden und damit auch häufiger „besucht“ werden als jemand, dem Google vollkommen egal ist.

SEO ist kein abschließbares Projekt

Womit wir bei dem ersten großen und doch leicht abstellbaren Fehler bezüglich SEO sind. Viele denken sich: „Da habe ich mir jetzt eine tolle Webseite machen lassen“ und dann kann man sich ja auch mal „ein bisschen tolles SEO“ gönnen. So einfach ist das nur leider nicht. SEO ist definitiv eine Aufgabe ohne Ende und kein zeitlich begrenztes Projekt. Natürlich gibt es diverse Werbe-Versprechen wie „Zahlen Sie mir x-tausend Euro und ich bringe Sie in Google auf Platz 1“. Aber das kann nicht funktionieren. Warum nicht? Nun, Google ändert andauernd die Spielregeln. Und mit andauernd meine ich auch andauernd, ca. 1.000 (in Worten: eintausend) Änderungen gibt es am Suchalgorythmus jedes Jahr. Panda, Penguin etc. sind nur die Spitzen der Änderungen. Nur wer am Ball bleibt, wird auch langfristig Erfolg haben. Und dann kommt noch ein Punkt dazu: Google liebt nichts mehr als „Natürlichkeit“. Und jetzt nehmen wir mal das Beispiel, dass Sie eine alte Webseite mit einem Shop haben. An dieser Seite wurde in den letztnen 3-5 Jahren nichts bzw. sehr wenig gemacht. Und innerhalb einer Woche wird die gesamte Seite umgebaut, es werden viele externe SEO-Möglichkeiten genutzt… wie natürlich schaut das aus? Lieber etwas langsamer, aber kontinuierlich machen, als alles in einer Hauruck-Aktion und dann wieder alles brachliegen lassen. Vor allem, weil in relativ kurzer Zeit schon wieder vieles überholt oder veraltet ist. Wir erinnern uns: ca. 1.000 Änderungen im Jahr im Google-Suchalgorythmus. Sehen Sie SEO wie körperliche Fitness. Nur wer dauerhaft dran bleibt, wird auch langfristigen Erfolg haben.

Suchergebnisse im eigenen Browser anschauen

Jetzt werden Sie sicher fragen: WO soll ich mir die denn SONST anschauen? Und natürlich sollen Sie, wenn Sie nach etwas für sich suchen, ganz normal Ihren Browser verwenden. Aber wenn Sie schauen wollen, wie gut Ihre Firma unter einem bestimmten Suchbegriff gefunden wird, dann ist der eigene Browser denkbar schlecht. Warum? Schon seit 2009 liefert Google jedem User personalisierte Ergebnisse. Oder anders ausgedrückt: Wenn Sie an Ihrem Laptop nach etwas suchen, dann wird Ihnen etwas anderes angezeigt als ihrem Nachbarn am PC – beim gleichen Suchbegriff. Und es ist egal, ob Sie dabei bei Ihrem Google-Konto angemeldet sind oder nicht. Auch wenn Sie abgemeldet sind, werden Ihre Such- und Anzeigenergebnisse sehr wahrscheinlich anhand der Suchaktivitäten auf Ihrem Computer angepasst. Man kann relativ „sauber“ suchen – indem man im Privat-Modus des Browsers, abgemeldet vom Google-Konto und mit komplett gelöschtem Browser-Cache und -Verlauf eine Suchanfrage macht. Für die nächste Anfrage sollte man dann schon wieder Cache und Verlauf löschen. Einfacherer ist es aber für Rankingabfragen, SEO-Tools zu verwenden.

Mehrere Domains ohne 301-Weiterleitung

Das betrifft mehr Leute/Firmen, als man auf den ersten Blick meinen möchte. Aber was ist damit gemeint? Beispiel: Sie haben eine Firma, die Jeans verkauft, heißen Meier und wohnen in Berlin. Für Ihren Online-Shop haben Sie die Domains www.jeans-meier.de – www.meier-berlin.de – www.meier-jeans.shop und www.jeans-in-berlin.com. Ihr Webhosting Provider macht es Ihnen ganz einfach – Sie müssen bei jeder Domain nur aussuchen, auf welches Verzeichnis Sie in Ihrem Webspace verweisen soll; in diesem Fall dürften alle Domains auf einen Shop verweisen. Und genau das ist vollkommen falsch. Denn Google behandelt jede Domain für sich (selbst http://www.jeans-meier.de und http://jeans-meier sind für Google 2 eigenständige Domains) und erkennt nicht, dass alles eigentlich das Gleiche ist. Legen Sie also bitte für jede Domain ein eigenes Verzeichnis an und speichern dort eine .htaccess-Datei, die mit jedem Texteditor erstellt werden kann. Wenn die Hauptdomain www.jeans-in-berlin.com sein soll, dann schaut die Datei so aus: RewriteEngine On Redirect 301 http://www.jeans-meier.de http://www.jeans-in-berlin.com Dies bewirkt, dass direkt auf die eigentliche Seite umgeleitet wird. Auch Links, die z.B. auf jeans-meier.de gesetzt sind, gehen damit direkt und mit voller Kraft auf die jeans-in-berlin.com Adresse.

Langweiliger, kurzer Inhalt

Wenn Sie über etwas schreiben – dann schreiben Sie über etwas. Kopieren Sie nicht etwa irgendeinen Text, formulieren Sie ihn auch nicht um. Schreiben Sie so lange, bis alles gesagt ist, was Sie sagen wollen. Wenn Sie einen Artikel über ihr Haustier schreiben wollen, dann fallen Ihnen doch sicher mehr als 200 Wörter ein, oder? Und schreiben Sie nicht „Gestern sind mein neuer Hund und ich Gassi gegangen. Bello musste 3mal. Danach sind wir wieder nach Hause gegangen“. Sowas würde Sie doch auch nicht interessiern, oder? Wenn Bello gestern jedoch das erste Mal in seinem Leben ein Eichhörnchen gesehen hat und versuchte es zu jagen und Sie vielleicht auch noch ein paar Bilder davon haben, auch wie komisch er sich dabei anstellte – dann schreiben Sie so darüber. Lassen Sie Ihren Leser Ihre Begeisterung und Belustigung spüren. Mit Ihren Worten. Dann wird Ihr Artikel interessant und lesenswert – und geteilt. Natürlich geht das bei einem Artikel wie diesem hier nicht wirklich – meine überschäumende Begeisterung darüber, dass es eine 301-Weiterleitung gibt, würde wahrscheinlich auch nicht sehr glaubhaft wirken. Aber wichtig ist: Schreiben Sie das, was Ihnen wichtig ist. Dann wird es automatisch genug Content/Inhalt und der wird für die Zielgruppe auch lesenswert sein. Weil man eben mitfühlen kann oder die gesuchte Information/Wissen vermittelt bekommt. Nicht jeder wird Ihren Schreibstil mögen – aber es gibt genug Leser da draußen, die gerade Sie mit Ihren Worten begeistern können. Und um es mal in Zahlen zu sagen: Google mag am liebsten gut lesbaren (aber nicht kindlichen) Text. Sowas kann man auch elektronisch testen, z.B. unter http://www.rankflex.com/de/. Und Google mag aktuell Texte mit ca. 1200-1500 Wörtern. Das haben Statistiken gezeigt. Wir sind übrigens an dieser Stelle schon aktuell bei über 1.300 Wörtern und ich hoffe, ich langweile Sie nicht. Aber auch wenn es mal weniger wird – das ist kein Beinbruch. Schlimmer wäre es, wenn Sie einen Text unnötig in die Länge ziehen. Wenn ein guter Text nur 200-300 Wörter hat, dann ist es trotzdem ein guter Text – aber das muss er auch sein. Zusammengefasst: Schreiben Sie optimal für den Leser – dann ist es auch gut für Google!

Keywords-Meta-Tag

Man mag es kaum glauben, aber selbst im Jahr 2014 denken viele noch, dass man mit dem Keywords-Meta-Tag eine Verbesserung in den Suchmaschinen erreichen kann. Dabei hat Matt Cutts von Google schon im September 2009 ganz deutlich gesagt: Nein, Google verwendet den Keywords-Meta-Tag nicht! Und auch Bing und Yahoo! haben sich genauso geäußert. Anders ausgedrückt: mindestens 99,5% der genutzten Suchmaschinen verwenden diesen Meta-Tag nicht. Verwendet man ihn, schadet man sich grundsätzlich zwar nicht, aber aus SEO-Sicht gibt es auch keinerlei Vorteile. Statt diesem unnützen Instrument sollte man lieber echte Rankingfaktoren berücksichtigen. Und es kann sogar schädlich werden, wenn man den Keyword-Meta-Tag verwendet, aber Google dies dann im eigentlichen Text nicht wiederfindet. Denn den liest Google auf jeden Fall.

Abschluss

Natürlich sind dies längst nicht alle Fehler, die man machen kann – aber die häufigsten, die man auch noch sehr einfach vermeiden kann. Und natürlich könnte man noch viele andere aufzählen (Linkkauf zum Beispiel), aber die haben oft auch eine sinnvolle Seite; auch wenn sie grundsätzlich eher als Fehler zu bezeichnen sind. Ich würde mich über ein Feedback freuen – und auch über die Nennung von Fehlern, die Ihrer Meinung nach in die Top 5 gehört hätten.

Bildnachweis: Gaby Stein  / pixelio.de

Von | 2017-06-11T01:19:19+00:00 30. September 2014|Anleitungen, Artikel|1 Kommentar

About the Author:

Seit dem letzten Jahrtausend betreibe ich mehrere eigene Webseiten und mache digitales Marketing. Auf meiner Website hier erkläre ich offen und nachvollziehbar, was beim Marketing im Internet garantiert funktioniert und wie man diese Methoden gewinnbringend für sich selbst erfolgreich einsetzt.

Ein Kommentar

  1. Derk Starke 1. Oktober 2014 um 07:39 Uhr- Antworten

    Wie immer sehr gut erklärt. Einige Tipps um meine Webseite SEO tauglich zu gestalten.

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