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Ab heute neue Amazon Vergütungssätze

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Ab heute neue Amazon Vergütungssätze

Ab heute sind neue Vergütungssätze für Amazon-Verkäufe in Kraft. Bis gestern sah es noch so aus:

AMAZON Werbekostenerstattung bis 30. September 2014

Gesamtanzahl Einheiten Allgemeine Produkte geliefert Volumenabhängige
Werbekostenerstattungssätze
1 - 205,0%
21 - 505,5%
51 - 4006,0%
401 - 1.0006,5%
1.001 - 3.0007,0%
3.001 - 10.0007,5%
10.001 - 30.0008,0%
30.001+ 9,0%

Zusätzlich gab es noch folgende Möglichkeiten, mit dem Amazon Partnerprogramm Geld zu verdienen:

Feste Werbekostenerstattungssätze für spezielle Amazon-Produktkategorien

ProduktkategorieFeste Werbekostenerstattungssätze
Amazon MP3-Produkte 10,0%
Geschenkkarten, die auf der Amazon.de Webseite eingelöst werden können 6,0%
AmazonBuyVIP-Produkte10,0%
Amazon Instant Video-Produkte5,0%

Gleichzeitig galt, dass es für ein Produkt nicht mehr als 10,- € Werbekostenerstattung gibt. Dies hieß im Klartext, man hat jemanden zu Amazon „gelotst“ und die Person hat dort einen Artikel gekauft, bei dem die 5% Werbekostenerstattung zum Beispiel 13,54 € ausgemacht hätten. So bekam man allerdings trotzdem „nur“ 10,- € seinem Konto gutgeschrieben.

Dies ändert sich mit dem heutigen Datum, dem 01. Oktober 2014, ganz schön gewaltig. Denn ab jetzt gibt es nicht mehr höhere Prozente, wenn man mehr Kunden zu Amazon bringt, sondern „nur“ noch einen festen Prozentsatz. Und je nach Warengruppe kann der auch sehr klein sein. Alle, die Nischenseiten für Handys oder Tablets haben, bekommen nämlich ab sofort nicht mehr mindestens 5% vom Verkaufswert, sondern nur noch 1%. Okay, dafür ist die 10,- € Grenze gefallen, aber so oft wird man da eher nicht dran gewesen sein. Aber schauen wir uns die neue Vergütungsliste erstmal im einzelnen an:

Feste Werbekostenerstattungssätze für spezielle Produktkategorien

ProduktkategorieFeste Werbekostenerstattungssätze
Fernseher, Smartphones & Tablets ohne
Vertragsbindung, PS4-Konsolen
1,0%
Computer, Elektronik und Foto, Elektro-Großgeräte3,0%
Software, Musik, DVD, Games,
Baumarkt, Spielzeug, Küche & Haushaltswaren, Sport & Freizeit
5,0%
Amazon Geschenkgutscheine6,0%
Bücher, Auto und Motorrad, Home, Garten & Freizeit, Musikinstrumente & DJ, Bürobedarf, Baby,
Parfümerie & Kosmetik, Lebensmittel & Getränke, Drogerie & Bad, -Elektrogeräte und Zubehör, Haustier
7,0%
Bekleidung, Schmuck, Gepäck, Schuhe, Uhren, digitale Produkte (eBooks*, Musik, Video,
Software, Spiele, Apps), Kindle-Produkte, BuyVIP- Produkte
10,0%
Alle übrigen Produkte7,0%

Man sieht sehr schön, dass es aber auch deutliche Gewinner gibt. Nischenwebseiten, die sich mit Musikinstrumenten, Baby-Artikeln oder Haustierbedarf beschäftigen und zu Amazon geleitet haben, sind jetzt natürlich deutlich gewinnbringender.

Ich finde, anhand dieser neuen Zahlen sieht man sehr schön, dass Amazon langsam aber sicher Geld verdienen will und muss, und auch, wo Amazon noch nicht so (umsatz-)stark ist und unbedingt noch wachsen will. Bei den Babysachen will man wohl „Klick-Klick-Glück“ Konkurrenz machen und bei den eBooks sowieso die absolute Marktherrschaft haben. Hingegen bei der Unterhaltungselektronik ist man ja sowieso unangefochtener Marktführer und verdient ja auch nicht so viel an einem Produkt.

Langfristig denke ich jedoch, dass es immer wieder Anpassungen an dieser Liste geben wird, wenn genug neue Kunden für eine Artikelgruppe kommen werden, nicht auch zuletzt dank der Nischenseiten, die jetzt auch für die früher unattraktiven Produkte wie die Pilze aus dem Boden spießen werden. Hat man in einem der heute hochprozentigen Bereiche dann auch eine entsprechende Umsatzstärke erreicht und längerfristig gehalten, dann werden dafür mit Sicherheit auch wieder die Werbekostenerstattungen von Amazon deutlich gekürzt werden. Schließlich nimmt man seine Nischenseite nicht vom Netz, nur weil Amazon jetzt weniger zahlt.

Aber gerade im Bereich Smartphones & Tablets und den anderen 1% Kategorien werden viele wohl ihre Nischenseite mehr oder weniger aufwendig umgestalten dürfen und zu einem anderen Anbieter wechseln – einfach weil andere in dem Bereich doch noch deutlich mehr zahlen.

Auf jeden Fall löst Amazon mit diesen Änderungen einiges aus, um nicht von der sprichwörtlichen Lawine zu schreiben. Oder was denken Sie?

Von | 2017-06-11T02:03:43+00:00 1. Oktober 2014|Allgemein, Artikel, Nischenseiten|0 Kommentare

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Seit dem letzten Jahrtausend betreibe ich mehrere eigene Webseiten und mache digitales Marketing. Auf meiner Website hier erkläre ich offen und nachvollziehbar, was beim Marketing im Internet garantiert funktioniert und wie man diese Methoden gewinnbringend für sich selbst erfolgreich einsetzt.

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